Das Wuppertal Institut erforscht und entwickelt Zielbilder, Strategien und konkrete Handlungswerkzeuge, um Übergänge zu einer nachhaltigen Zukunft auf lokaler, regionaler, nationaler und internationaler Ebene zu schaffen. Im Zentrum der Forschung steht die Suche nach Lösungen für die drängenden ökologischen, gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit.
Das Wuppertal Institut liefert wissenschaftliche Erkenntnisse, die Stakeholder bei der Gestaltung einer nachhaltigeren Zukunft stärken und handlungsfähig machen. Damit diese Forschungsergebnisse nicht nur graue Theorie bleiben, werden sie für die Praxis in konkretes Orientierungswissen übersetzt. Das Fundament dafür bilden drei zentrale Bausteine: Systemwissen, Zielwissen und Transformationswissen. Erst im eng miteinander verzahnten Zusammenspiel dieser Wissensarten entsteht das ganzheitliche Zukunftswissen, das die notwendige Orientierung schafft und den gesellschaftlichen Wandel möglich macht.

Systemwissen bedeutet für das Wuppertal Institut zu verstehen, wie die zu betrachtenden Systeme (zum Beispiel das Energiesystem oder das System Stadt) heute aufgebaut sind und funktionieren (Status-quo-Analyse). Die Forschenden beleuchten die relevanten Rahmenbedingungen, die komplexen Wirkungszusammenhänge (sozio-technische Interaktionen) sowie die Entscheidungsprozesse innerhalb des Systems.
Darauf aufbauend erarbeiten die Forschenden das Zielwissen, indem sie die zentralen Ziele von Transformationsprozessen erfassen und diskutieren. Da es in der Regel immer eine Vielfalt unterschiedlicher Ziele gibt, identifizieren die Wissenschaftler*innen Konflikte sowie Synergiepotenziale, weisen auf mögliche Problemverlagerungen hin und entwickeln Visionen, Transformationspfade, Konzepte und Strategien für die Umsetzung der Ziele.
Transformationswissen entsteht dort, wo wissenschaftlich begleitete Konzepte direkt in der Praxis erprobt werden. Das Lernen aus diesen praktischen Erfahrungen zeigt, wie aus einzelnen Ideen umsetzungsfähige Lösungen für viele werden können und eine Skalierung möglich ist.
System-, Ziel- und Transformationswissen bilden die Grundlage für Orientierungswissen in der Praxis. In der Kombination schaffen sie Zielklarheit für Entscheider*innen, eröffnen strategische Optionen und vermitteln Umsetzungsverständnis. Das Orientierungswissen unterstützt Akteur*innen dabei, auch in komplexen Systemen nicht den Überblick zu verlieren und in unsicheren, dynamischen Situationen wirksam und gezielt zu handeln.
In unserer Forschungsarbeit verbinden die Wissenschaftler*innen wissenschaftliche Integrität direkt mit gesellschaftlicher Wirkung. Dabei orientiert das Wuppertal Institut seine Forschung an vier Grundsätzen, die durch kontinuierliche Reflexions- und Lernprozesse stetig weiterentwickelt werden. So sichert es gesellschaftliche Relevanz auf Basis höchster wissenschaftlicher Qualität:
Hier sehen Sie ausgewählte Projekte mit transformativen Forschungsansätzen.
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